Ich kann es Dir nicht sagen.

Ich weiß: Du leidest. Du machst Dir Sorgen um mich und Gedanken über Dich. Ob Du Dich falsch verhalten hast oder etwas falsches gesagt hast. Ob Du nicht gut genug bist.

Mein Schweigen setzt Dir zu, das weiß ich. Du möchtest wissen, wie es mir geht, was ich erlebe und durchmache. Du möchtest verstehen, wieso ich so plötzlich so still bin.

Ich kann es Dir nicht sagen.

Du weißt genau, dass nicht alles gut ist. Du spürst, dass ich mich quäle, dass ich leide. Und ich weiß über jede deiner Tränen Bescheid; über Deinen Schmerz, den Du wegen mir fühlst.

Weißt Du, wie oft ich an Dich denke? Kannst Du Dir vorstellen, wie oft ich nachsehe, ob Du gerade online bist? Dann sehe ich Dich, wie Du mit wässrigen, geröteten Augen auf das Display starrst und auf eine Reaktion von mir hoffst.

Ich freue mich über jede Deiner Nachrichten. Ich spüre Deine wachsende Unsicherheit zwischen den Zeilen und Deinen Schmerz in jedem Fragezeichen.

Ich möchte Dir so gerne antworten. Dir ehrlich erzählen, wie es in mir aussieht.

Aber ich kann es Dir nicht sagen.

Bitte verzeih mir und gib mir noch etwas Zeit.

 

Hab Vertrauen. Und Zuversicht.

So wie ich.

Das ist das einzige, was ich Dir sagen kann.

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